Chronik

  Im Jahr 1989 fragten sich einige Daruper untereinander, ob sie nicht regelmäßig plattdeutsche Stücke auf die Bühne bringen sollten. In den Jahren zuvor war dies gelegentlich von der Landjugendbewegung realisiert und sehr positiv von der Bevölkerung angenommen worden. Werner Plogmaker, für den Plattdeutsch eine Leidenschaft und immer noch eine Verkehrssprache in Freizeit und Alltag war und ist, zog dann die Fäden und brachte „Blickschaden“ auf die Bühne. Bereits in diesem Jahr sollte sich ein fester und äußerst talentierter Spielerkreis ausbilden, der bis zum heutigen Tag aktiv ist und sich stetig erweitert hat. Zu den Aktiven der ersten Stunde zählten Thomas Averkamp, Beate Bunge, Maria König, Richard Leufke, Werner Plogmaker und in der Hauptrolle Karl Schulze Welberg. Auch Michaela Lewerich (jetzt verheiratete Nieborg) mit ihren damals 16 Jahren, brachte in diesem Stück als freche Stadtgöre den Hofherren Therro Roggenkamp zur Verzweiflung. Am 13.03.1992 wurde offiziell der Verein „De platte Trupp“ e.V. gegründet, der bis zum heutigen Tag auf knapp 100 Mitglieder angewachsen ist, die Bühnenbild, Kostüme, Beleuchtung, Werbung und Programmzettel mit viel Engagement gestalten. Nach mehrjähriger erfolgreicher Regie- und Vereinsarbeit, in der zumeist am Wochenende nach dem Nottulner Martinimarkt die Premiere des neuesten Stückes erfolgte, trat Werner Plogmaker 2001 den Vorsitz an Michael Nieborg ab, der seit knapp 2 Jahren aktiv am Vereinsleben teilnahm. „Unsere Eltern sprachen mit uns Kinder Hochdeutsch, damit wir in der Schule keine Nachteile haben“, erzählt Michael Nieborg. „Aber untereinander und mit den Großeltern, Tanten und Onkeln wurde in den Bauernschaften platt geküert!“ Im Jahre 2007 übergab Michael Nieborg das Zepter dann an Ulla Wewering, die seither die Geschicke des Vereins leitet. Es gibt in den Reihen der Platten Trupp ein gutes Fundament von Aktiven, die jede Herausforderung gerne annehmen un die geforderten Charakterrollen leidenschaftlich und überzeugend auf der Bühne präsentieren. Dennoch gibt es auch Neuzugänge, die es mit viel Vergnügen als „Fremdsprache“ lernen. Darüber hinaus stehen zum Glück viele helfenden Hände zur Verfügung, die sich mit Engagement für den Verein einsetzen und dazu beitragen, das regelmäßig ein Stück aufgeführt werden kann. „Die Hauptrollen sind nicht ganz einfach zu besetzen, denn der Zeitaufwand ist bei kleineren Rollen natürlich besser überschaubar“, bestätigt Michael Nieborg. Trotz vielerlei Aktivitäten bildet die alljährliche Aufführung eines Stückes den Kern des Vereinsleben. Die Leseproben beginnen zumeist kurz nach den Sommerferien, den Abschluss bildet gewöhnlich ein Dankeschön-Abend im Frühjahr, so dass ein halbes Jahr gefüllt ist.

 
2011  
  De Mesterboxer  
2010  
  We nich bedrügg, de wärd bedruorgen!  
2009  
  So een Tyrann  
2008  
  Schwienerie up Schulten's Hoff  
2007  
  De Iäntenkrieg  
  2006  
  Dat Doktorbook  
  2005  
  Berre met Fröhstück  
  2004  
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  2003  
  Verdreihte Verwandschopp  
  2002  
  Kattenspöök  
  2001  
  Un buoben wohnt Engels  
  2000  
  Up jeden Pott päss auk en Diekel  
  1999  
  Ken Uetkuemen met't Inkuemen  
  1998  
  Dat Höhrrohr  
  1997  
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  1996  
  De kostenlose Bibelstunn  
  1995  
  Frikadellen  
  1994  
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  1993  
  Een Millionär in't Hus  
  1992  
  Tante Frieda  
  1991  
  Kiärmis in't Duorp  
  1990  
  De Schelm van Mühlenbrock  
  1989  
  Blickschaden  
     
     
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